Wie tickt die Gen Z und was bedeutet das für dein Kundenerlebnis?
Eine neue digitale Broschüre von Arla Pro liefert aktuelle Einblicke in die Esskultur der aktuell 16- bis 28-Jährigen.
Die sogenannte „Pizza-Generation“ verändert die Spielregeln der Gastronomie.
Sie ist nicht nur digital-first, werteorientiert und ständig auf der Suche nach neuen Erlebnissen: Sie definiert auch, was ein gutes Kundenerlebnis im Food-Bereich heute bedeutet.
Dieser Beitrag zeigt dir, wie du aus CX-Sicht von diesen Insights profitieren kannst.
Die Gen Z denkt anders, auch beim Essen
Obwohl sie nur 14 % der deutschen Bevölkerung ausmacht, hat die Gen Z eine hohe kulturelle und digitale Reichweite
Essen bedeutet für sie weit mehr als reine Nahrungsaufnahme: Es ist Ausdruck von Identität, Werten und Lifestyle.
Statt sich an feste Essenszeiten zu halten, snackt diese Generation flexibel: 64 % der globalen Konsument:innen ziehen Snacks traditionellen Mahlzeiten vor.
Was das für CX bedeutet, und das nicht nur im Food-Bereich?
Kundenerlebnisse müssen nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern sich in den Alltag einfügen: spontan, schnell verfügbar und jederzeit teilbar.
CX bedeutet heute: Erlebnis + Haltung + Social Proof
Die Gen Z ist anspruchsvoll. Sie achtet auf:
- Geschmack und Innovation: Sie liebt außergewöhnliche Aromen, texturreiche Zutaten und experimentelle Kombinationen.
- Werte: Vielfalt, Nachhaltigkeit und Transparenz sind zentrale Erwartungen.
- Digitale Anschlussfähigkeit: Wer nicht auf Social Media stattfindet, findet für sie nicht statt. Rund die Hälfte checkt vor dem Restaurantbesuch soziale Netzwerke.
CX-Tipp: Denk über den Tellerrand hinaus. Biete Erlebnisse, die inspirieren, kommuniziere klar und werteorientiert, und binde deine Kund:innen aktiv ein.
6 CX-Prinzipien, mit denen du bei der Gen Z punktest
1. Limitierte Angebote als CX-Booster
Verknappung erzeugt Relevanz. Kurzfristig verfügbare Specials oder „Seasonal Drops“ sorgen für Spannung und erzeugen FOMO (Fear of Missing Out), ein starker CX-Treiber.
2. Tageszeitenunabhängige Angebote
Wenn Hunger keine Uhrzeit kennt, sollte die Speisekarte das widerspiegeln. Snacks und Gerichte, die den ganzen Tag über funktionieren, erhöhen die Convenience und fördern Wiederbesuche.
3. Social-Media-Integration
CX passiert nicht nur im Laden, sondern beginnt oft online. Inhalte auf TikTok, Instagram & Co. beeinflussen massiv die Entscheidung für oder gegen einen Besuch. Interaktive Formate, Umfragen und direkte Reaktionen auf Feedback stärken die digitale Bindung.
4. Nachhaltigkeit als Teil des Erlebnisses
Für 64 % der Gen Z in Deutschland ist Nachhaltigkeit ein Muss. CX heißt hier: regionale Produkte, transparente Herkunft, kreative Verwertung von Resten und klare Kommunikation darüber.
5. Sensorische Erlebnisse gestalten
Diese Generation sucht Überraschung. Je ungewöhnlicher Textur, Geschmack oder Format, desto erinnerungswürdiger der Moment. Sensorik ist ein unterschätzter Hebel im CX-Design.
6. Erlebnisgastronomie schafft Loyalität
Events, Kollaborationen oder interaktive Formate (z. B. Wettbewerbe) verlängern nicht nur den Aufenthalt, sondern erzeugen emotionale Bindung. CX heißt hier: Vom Konsum zum Mitmachen.
CX lebt von Authentizität, auch digital
70 % der Gen Z verlassen sich bei Essensempfehlungen auf TikTok. Damit zählt vor allem eins: glaubwürdiger, greifbarer Content. Besonders gut kommen laut Arlo Pro Behind-the-Scenes-Inhalte an, zum Beispiel ein „Tag im Leben der Küchencrew“ oder das Entstehen eines neuen Gerichts.
CX-Impuls: Starte nicht bei der Hochglanzinszenierung, sondern bei echten Momenten. Relevanz schlägt Perfektion.
Fazit: Wer Gen Z versteht, gewinnt mehr als neue Gäste
Die Gen Z ist nicht nur eine Zielgruppe, sie ist ein Stimmungsbarometer für zukünftige CX-Standards. Wer heute auf ihre Bedürfnisse eingeht, profitiert langfristig: mit innovativeren Angeboten, klarerer Kommunikation und einem Erlebnis, das inspiriert statt nur konsumiert wird.
Die vollständige Broschüre kann bei Arla Pro hier runtergeladen werden.
Hinweis: Dieser Beitrag ist unabhängig von Arla Pro entstanden und stellt keine bezahlte Partnerschaft oder Werbekooperation dar.
